Kaffee rettet Ihren Tag

Kaffee rettet Ihren Tag

Kaffee rettet Ihren Tag

Nichts belebt einen faulen Morgen so sehr wie Kaffee. Woraus besteht diese dunkle Substanz und warum können manche Menschen nicht einen Tag überleben, ohne auch nur einen Schluck dieses Genussmittels getrunken zu haben?

Kaffee, normalerweise heiß getrunken, wird aus den gerösteten Samen der Kaffeepflanze, den Kaffeebohnen, hergestellt. Er gilt nach Erdöl als die am zweithäufigsten gehandelte Ware der Welt und wird als die wichtigste Koffeinquelle des modernen Menschen für diesen zusätzlichen Energieschub gepriesen. Der wahrgenommene Nutzen und die Gefahren dieses hochwirksamen Getränks bleiben unter Kaffeetrinkern weltweit Gegenstand von Debatten.

Wie ist das Wort „Kaffee“ entstanden? Der Begriff „Kaffee“ ist bei verschiedenen Völkern der Welt unter vielen Namen bekannt. Er kam 1598 über den italienischen „caffe“ nach England. Der türkische Begriff dafür ist „kahveh“, während das arabische Wort dafür „qahwa“ ist. Sein Ursprung ist immer noch unbekannt, obwohl einige glauben, dass das Getränk möglicherweise aus der Region Kaffa in Äthiopien stammt, woher die ursprünglich „bunna“ genannte Pflanze, die Vorläuferin des Kaffees, stammt.

Wussten Sie, dass das Kaffeetrinken 1511 in Mekka und 1532 in Kairo verboten wurde? Aufgrund der immensen Popularität von Kaffee wurde das Gesetz bald darauf obsolet. Von da an fand der Kaffee dank der Pionierarbeit der britischen und niederländischen Ostindiengesellschaften im 16. Jahrhundert seinen Weg nach Europa.

Eine der beiden Hauptarten der Kaffeepflanze ist die „Coffea Arabica“, deren Name darauf hindeutet, dass ihr Ursprung auf der Arabischen Halbinsel lag, sie aber in Äthiopien heimisch ist. Obwohl Arabica anfälliger für Krankheiten ist, halten Liebhaber ihn für geschmacklich wertvoller als „coffea canephora“ (Robusta), die doppelt so viel Koffein enthält. Letztere erweist sich jedoch nachweislich als natürliches Insektizid und Stimulans und wächst dort, wo erstere nicht wachsen kann. Daher wird es als preiswerter Ersatz für Arabica in kommerziellen Kaffeemischungen und in fast allen Instant-Kaffeeprodukten verwendet.

Im Vergleich zu Arabica ist Robusta bitterer, mit einem Geruch und Geschmack von verbranntem Gummi. Robusta von feinerer Qualität wird in Espressomischungen verwendet, um einen schaumigen Effekt und eine bessere Erschwinglichkeit zu erzielen. Tatsächlich werden italienische Espressomischungen aus dunkel geröstetem Robusta hergestellt.

Einige Mischungen sind so beliebt und gefragt, dass sie einen höheren Preis erzielen. Beispiele hierfür sind der jamaikanische Blue Mountain- und der hawaiianische Kona-Kaffee. Oft werden diese Bohnen mit anderen, weniger teuren Sorten gemischt und der Begriff „Blend“ auf dem Etikett hinzugefügt, wie z.B. „Blue Mountain Blend“ oder „Kona Blend“.

Besiegen Sie also diesen Morgen-Blues mit einem adrenalingeladenen Schluck dieses Lieblingsgetränks unter Koffeinabhängigen weltweit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.